Exkursion zur Ordensburg Vogelsang

Schon traditionell fahren die Klassen 10 im Rahmen des geschichtlichen Themas „Jugend im Nationalsozialismus“ einen Tag auf das Gelände der ehemaligen nationalsozialistischen Ordensburg Vogelsang.

Unter unterschiedlichen Aspekten erkunden sie dort die historischen Gebäude, das Gelände und die ideologisch geprägten Bauten.

Ausflug nach Vogelsang

Am Morgen des 15.10.2008 haben wir uns am Eifelbadparkplatz getroffen und sind dann um 8.30 Uhr in die raue Eifel aufgebrochen. Als wir in der Ordensburganlage Vogelsang angekommen waren, haben wir uns zuerst auf dem Adlerplatz versammelt und auf unsere Referenten gewartet. Als diese da waren, wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe bekam zuerst im Forum einen Vortrag über Vogelsang gehalten, während die andere im Besucherzentrum wartete. Nach dem Vortrag wurde der Turm an der Ostseite des Gebäudes bestiegen, von dem aus man das gesamte Gelände, den Urftstausee bis hin zur Urftseestaumauer überblicken konnte. Danach ging es wieder hinab und zu der Statue eines Fackelträgers. Dort bekamen wir die Aufgabe, mithilfe einer Tabelle das Aussehen und die Bedeutung der Gebäude und Statuen in Vogelsang auszuwerten.

Vogelsang, das größte erhaltene Baudenkmal aus der NS-Zeit in Nordrhein-Westfalen, ist Ideologie, die in der Architektur umgesetzt wurde.Auch heute, mehr als 70 Jahre nach der Grundsteinlegung, wirken die Gebäude auf den Betrachter und machen klar, auf welche Weise die hier „ausgebildeten“ Junker beeindruckt, umerzogen und charakterlich geformt werden sollten. Bei dem Rundgang über das Gelände kamen wir auch zu den Sportanlagen und der Schwimmhalle im Norden der Anlage. Danach gingen wir zu dem Thingplatz. Von da aus kamen wir zu den Kameradschafts- und den Hundertschaftshäusern, in denen die Junker geschlafen haben. Zuletzt erreichten wir die Burgschänke. Bei diesem Rundgang haben wir viel gesehen und einiges über das Leben auf der Ordensburg gelernt. Am Ende sind wir dann mit den Bussen wieder nach Bad Münstereifel gefahren. Benedikt Groener